Testverfahren für Schulanfänger

Die schulärztlichen Untersuchungen zeigten deutliche Defizite in den Basiskompetenzen bei 30% unserer SchulanfängerInnen. Bei der Durchführung der LauBe-Tests (Konzept JabL) und aus den Beobachtungen der unterrichtenden LehrerInnen zeigten sich größere Defizite als aus den schulärztlichen Untersuchungen hervorgingen. Wir stellten fest, dass 60% der SchulanfängerInnen  in verschiedenen Bereichen besondere Förderbedarfe aufweisen.

Durchschnittlich verweilen ca. 15 % der Kinder in der Schulanfangsphase, so war es ihnen möglich, ihre Defizite zu verringern. Wiederholer in den oberen Klassen werden vermieden, um die soziale Anbindung in den Klassen zu erhalten.

 

Konsequenzen:

  • Einrichtung von temporären Lerngruppen
  • Einsatz von mindestens 5 Förderstunden parallel oder additiv
  • Einsatz der ErzieherIn in bis zu 9 Stunden in der Klasse 1 /2 und Kasse 3
  • Erstellen von Förderplänen
  • Zusammenarbeit mit dem SIBUZ- Überprüfungen von Förderbedarfen und Festlegung von Maßnahmen in Zusammenarbeit mit BeratungslehrerInnen, KlassenlehrerInnen und Eltern
  • Einbeziehung des Schulpsychologischen Dienstes und der Jugendhilfe
  • Einberufung von Schulhilfekonferenzen
  • jährlicher HSP- Test ab Ende 2016/17
  • Einsatz der computergestützten Übungsprogramme (siehe Medienkonzept)
  • Umsetzung des JabL- Konzeptes- siehe „Individuelle Förderplanung“
  • Lernförderung über BuT (Konzept Lernförderung)
  • Einrichtung einer Lernwerkstatt ab dem Schuljahr 18/19 (Konzept Lernwerkstatt)

 

Förderung der rum./bulgar. Kinder, Flüchtlingskinder

Seit dem Schuljahr 2010/11 verzeichnen wir einen kontinuierlichen Zuwachs von Kindern bulg. /rumän. Herkunft in allen Altersstufen ( insgesamt 30 Kinder ). Größtenteils besuchten sie in ihrem Herkunftsland nur sporadisch die Schule, sodass kaum Kenntnisse in mathematischen oder sprachlichen Bereichen vorliegen. Die deutsche Sprache ist für sie eine Fremdsprache. Teilweise geben wir die Kinder in sogenannte  Willkommensklassen-Temporäre Lerngruppen an andere Schulen ab, dort erlernen sie ausschließlich die deutsche Sprache in längstens 32 Wochen. Dann werden sie wieder in die Regelklassen integriert. Die Lernvoraussetzungen sind äußerst ungünstig, eine Verständigung mit den Eltern ist kaum möglich. Neben binnendifferenziertem Unterricht in der Klassengemeinschaft erhalten diese Kinder zusätzlichen Förderunterricht integrativ oder bei Bedarf additiv. Zusätzlich regen wir Eltern an Sprachkurse zu besuchen.

Ab dem Schuljahr 2018/19 lehren Eltern - Eltern die deutsche Sprache zweimal wöchentlich im Elterncafe. Konzept Elterncafe

Ziel :

  • Erlernen der deutschen Sprache und Ansätze der Schriftsprache
  • Erwerb grundlegender  Fähigkeiten und Fertigkeiten, die zum erfolgreichen Lernen ihrer Kinder innerhalb der Klassengemeinschaft führen