Umgang mit Heterogenität/Individuelles Lernen/selbstreguliertes Lernen

Der Unterricht findet in unserer Schule in festen jahrgangsbezogenen Klassenverbänden statt. Wir achten darauf, dass besonders in den unteren Klassen die Zahl der unterrichtenden LehrerInnen so begrenzt ist, dass jedes Kind seine feste Bezugsperson findet. Uns ist die Heterogenität unserer Schülerschaft sehr bewusst. Das Unterrichten und Lernen fordert in besonderer Weise eine individuelle Förderung durch differenzierende Unterrichts- und Lernformen, bei denen sowohl leistungsstarke als auch leistungsschwache  SchülerInnen gleichermaßen einbezogen werden, Formen des selbstgesteuerten Lernens kommen hierbei zum Tragen.

Konzepte zur direkten Förderung bietet schwerpunktmäßig das JabL-Konzept (Lernen in der Schulanfangsphase), das LRS-Konzept (Behebung von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten), Temporäre Lerngruppen LRS und das neue Konzept zur Begabungsförderung- Lernwerkstatt. Die Projektwochen: Stoppregel,   Förderung der Methodenkompetenz, Lesewoche, fächerübergreifende Themenwoche entsprechen dem selbstregulierten Lernen. Zur indirekten Förderung zählen solche Maßnahmen  wie der Einsatz der Familientherapeutin, die Familienklasse, die Zirkusklasse, YoBEKA, die Ballschule u.v.m. Außerhalb des Unterrichts werden Hausaufgabenhilfe und Lernförderung über Kooperationspartner angeboten.

Im Zuge der Medienkompetenz haben alle 1. bis 4. Klassen eine zusätzliche PC-Unterrichtsstunde in Teilungsgruppen. Die 5. und 6. Klassen haben zwei Stunden PC-Unterricht (WUV) ebenso in Teilungsgruppen in unseren 2 PC- Räumen. Hinzu kommt eine zusätzliche Förderstunde - Soziales Lernen/Klassenrat. Förder-Teilungs- und Sprachstunden nach Bedarfen sind den Klassen zugeordnet. Zusätzliche Stunden für SuS mit besonderen Förderbedarfen sind fest in den Klassen integriert. Zusätzliche LehrerInnen , ErzieherInnen, Schulhelfer, LernbegleiterInnen und SchulsozialassistentInnen unterstützen innerhalb der Klasse.

 

Wertschätzung kultureller Identitäten/Mehrsprachigkeit

An unserer Schule begegnen sich SuS, Eltern und Personal verschiedener Nationalitäten, Religionen und Kulturen. Wichtig ist uns ein respektvoller, friedlicher und höflicher Umgang (Schulordnung) miteinander.

An unserer Schule bietet ein Elterncafé einen wichtigen Ort des multikulturellen Lebens, an dem die unabdingbare Elternarbeit geknüpft ist. Eine feste Elterncafèleiterin steuert gemeinsam mit der GEV, der Schulleitung und den SchulsozialarbeiterInnen eine vertrauensvolle und wirksame Elternarbeit.

Islamischer, evangelischer, katholischer Religionsunterricht und religionsfreier Lebenskundeunterricht darf freiwillig gewählt werden. Der Englisch( Pflicht ab Kl.3)- und Türkischunterricht( freiwillig ab Kl.1-6) fördert die Mehrsprachigkeit. Eine Vernetzung zu europäischen Schulen im abgeschlossenen Comeniusprojekt und der Kontakt zu einer neuseeländischen Schule schaffen vielfältige Begegnungen.