Schulprogramm

2.Fortschreibung- Stand Schuljahr 2017/ 2018

 

Inhalt


 

 

1. Einleitung

1.1.Vorbemerkung

Das Schulprogramm wurde erstmals im Schuljahr 2005/06 erstellt.

Die 1. Fortschreibung lag im Schuljahr 20 12/13 vor.

Das vorliegende Schulprogramm mit dem Stand Schuljahr 2017/ 2018 ist die aktuelle Aufzeichnung einer sich ständig im Prozess befindenden Qualitätssteigerung von Schul- und Unterrichtsentwicklung seit dem Schuljahr 2012/13. Unser besonderes Augenmerk in der weiteren Entwicklung liegt in dem Entwicklungsbedarf der Schule, dabei berücksichtigten wir die externe Beratung durch die Schulinspektion im Januar 2013.

Alle pädagogischen, didaktisch-methodischen und inhaltlichen Überlegungen und Zielstellungen zeigen sich  in dem Handlungskonzept- ABC Schulinternes Curriculum und den integrierten  Konzepten, diese stellen den Kern des Schulprogramms dar. (Konzepte zu konkreten Umsetzungen Teil A , „Teil C- fachbezogenes Curriculum“ , „Jahrespartitur“ , „Curriculum Sprechen und Zuhören“ „ Aufgabenknacker“ „Projektwoche Lesen“, Arbeitsgemeinschaften-Übersicht  und deren AG- Konzepte)

Die konkreten Maßnahmen zeigen sich zur besseren Übersicht in den tabellarisch angelegten und dokumentierten ausgewählten Entwicklungsvorhaben und Evaluationen jeweils für die Schuljahre. Das ABC-  Schulinterne Curriculum geht mit diesem Schuljahr 2018/19 in die Erprobung und wird von den Fachkonferenzen geprüft und ergänzt. Alle weiteren Vorhaben werden kontinuierlich über einen längeren Zeitraum erprobt , ausgewählte Vorhaben evaluiert und prozessbedingt modifiziert. Aus vielfältigen pädagogischen Veränderungen ergeben sich permanent neue Aspekte der Unterrichts- und Schulentwicklung.

Wir sind der Überzeugung, dass Veränderungen nur gewinnversprechend sein können, wenn sie wohl überlegt, solide geplant und kontinuierlich durchgeführt und ausgewertet werden, entsprechend des  Deming-Kreislauf:

Alle Vorhaben wurden in den Gremien vorgestellt, diskutiert und abgestimmt bzw. beschlossen. Die Prozesse haben vornehmlich die erweiterte Schulleitung als Steuerungsgruppe initiiert, geplant und gelenkt. Alle an Schule Beteiligten sind permanent am Prozess in unterschiedlichen Phasen mit speziellen Aufgaben in Absprachen beteiligt.


 

 

Auszug aus dem Bericht 2013

  1. Ergebnisse der Inspektion an der Konrad-Agahd-Schule

1.1 Stärken und Entwicklungsbedarf

Stärken der Schule

  • engagierte, innovative Schulleiterin, die zahlreiche Anstöße zur Schulentwicklung gibt
  • zielgerichtete Zusammenarbeit in der erweiterten Schulleitung
  • umfassende, strukturierte Dokumentation der Schulentwicklung
  • Umsetzung des Medienprofils
  • intensive Projektarbeit durch motivierte Lehrkräfte, die die Freude am Lernen wecken
  • Förderung der Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler
  • vielfältige Angebote im Ganztag

Entwicklungsbedarf der Schule

  • Förderung von Selbstständigkeit und Problemorientierung im Unterricht
  • vermehrtes Schaffen von Sprechanlässen und höherer Einsatz kooperativer Sozialformen

   Im Unterricht

  • stärkere Abstimmung von Unterrichtsmethoden, insbesondere zur Sprachbildung

 

Allen Entwicklungsbedarfen haben wir uns gestellt, diese sind in der Prozessarchitektur in verschiedenen Bereichen und Schuljahren in unterschiedlicher Weise tragend.


 

 

1.2. Impressum (Sj.18/19)

Schule: Konrad- Agahd- Grundschule
Telefon: 632250680
Fax: 68237212
E-Mail: sekretariat@agahd.schule.berlin.de
Homepage: www.agahd.de
Schulleitung: Frau Simone Schützmann
Komm. stellv. Schulleitung: Frau Kerstin Fritz
Koord. Erzieherin: Frau Sabine Fairbanks-Eichholz
Erweiterte Schulleitung: Frau Fritz, Frau Fairbanks-Eichholz, Frau Fielko, Frau Ochman
Sekretariat: Frau Herrmann
Hausmeister: Herr Schulz
Kollegium: 2 Schulleitung, 1 Koordinierende Erzieherin, 15 Lehrerinnen und 5 Lehrer, 1 Lehramtsanwärterin, 2 QuereinsteigerInnen, 2 Lehrer ohne volle Lehrbefähigung(LovL), 1 Lehrer für die Muttersprache „Türkisch“, 1 Lebenskunde- u. 2 Religionslehrerinnen, 1 Sonderpädagogin, 7 Erzieherinnen u. 1 Erzieher (inkl. 2 Integr.erz.), 3 SozialpädagogInnen
Klassen: 2-zügig (Kl. 1,2,4,5,6) 3-zügig (Kl.3))
Schülerzahlen:  296 (151Mädchen, 145 Jungen), 96% Schülerinnen und Schüler (SuS) nicht deutscher Herkunft (ndH), 83 % SuS mit Berlinpass, 10,54% Sonderpädagogische Integration
Fremdsprache: Englisch

 

 

1.3.Einzugsgebiet

Die Konrad – Agahd – Schule liegt im Norden Neuköllns, im Körnerkiez.

Die Schülerschaft stammt größtenteils aus den nahegelegenen Wohnbereichen mit Altbaubestand, einem förderbedürftigen Quartiersmanagementgebiet, das geprägt ist durch einen überdurchschnittlich hohen Anteil von  Bewohnern  verschiedener Nationalitäten. Nur etwa ein Fünftel unserer Familien verfügen durch ihre Berufstätigkeit über ein auskömmliches Einkommen. Es wird also deutlich, dass überdurchschnittlich viele unserer SchülerInnen in sozial und ökonomisch belasteten Familien leben. Ein geringerer Teil der SchülerInnen leben in finanziell gesicherten Elternhäusern und einem förderlichen Umfeld.

Trotz belastender Rahmenbedingungen zeigt sich in den schulspezifischen Daten (Indikatorenmodell) deutlich, dass wir eine  leistungsfähige Schule sind.

Hier lassen sich die Erfolge und die stetige Verbesserung unserer Schulentwicklungsmaßnahmen klar ablesen. Dennoch ist eine Weiterentwicklung unerlässlich.

Im Vergleich zu Schulen in der Region und Berlin haben wir weitaus höhere Erfolge in den Gymnasialempfehlungen, in den Ergebnissen der Veratests

(Kompetenzstufe 1) und in der Verringerung der Schulversäumnisse. Diese können nur durch klare Vereinbarungen, Festlegungen und konsequente Umsetzung durch die PädagogInnen erfolgen.  Die Vorgehensweisen spiegeln sich in dem Handlungskonzept und den Entwicklungsvorhaben wider.

 

Schulspezifische Daten- Indikatorenmodell

Auszüge aus dem vom Senat angelegten Indikatorenmodell

Konrad-Agahd-Schule (Grundschule)

 

Tabelle: Ausgewählte Statistiken im Vergleich 08G14

 

Schule

Region und Schulart

Schulart

Berlin

Abweichende Förderprognose (Basis lmb) in% gymnasiale Empfehlung

11,89

3,90

0,04

0,04

Fehltage in % (5+6)

3,86

5,06

5,14

5,14

Vera3 - Abweichung zur Kompetenzgruppe 1 in%

1,68

-1,18

-0,07

-0,07

lmb in %

83,33

60,31

37,03

33,78

ndH in %

96,94

71,50

45,22

40,64

Sonderpädagogische Integration in %

10,54

6,08

6,16

5,65

Sozialstatus

56,60

34,99

19,87

19,89

Sprachdefizit

49,47

42,77

25,84

26,19

 

Tabelle: Zeitreihe ausgewählter Statistiken

 

 

2014/15

2015/16

2016/17

2017/18

Förderprognose Gymnasium

 

10

27

12

20

Fehltage (5+6)

 

Keine Erhebung 

504,00

401,00

371,00

Vera3 Kompetenzstufe 1 in %

 

61,55

60,76

63,73

62,98

Schüler/innen

 

336

318

307

302

Schulleitung

Schützmann

Schützmann

Schützmann

Schützmann

Schützmann

 


 

1.4. Schülerschaft

An unserer Schule lernen z.Zt. 296 Schülerinnen, davon 151 Mädchen und 145 Jungen. Unsere SuS sind multikulturell, 97% haben einen Migrationshintergrund, 83% der SuS erhalten einen Berlinpass. Die SuS lernen in 14 Regelklassen jahrgangsbezogen. In den Regelklassen werden  32 SuS (etwa 10%) mit einem sonderförderpädagogischen Förderbedarf in den Bereichen: Sprache, emotionale und soziale Entwicklung, Lernen, Geistige Entwicklung, Hören, Autismus und körperlich- motorische Entwicklung inklusiv unterrichtet. Aufgrund des hohen Anteils der SuS  mit Migrationshintergrund  bedarf es auch einer zusätzlichen Förderung im Erlernen der deutschen Sprache. Etwa 80 SuS besuchen täglich die Betreuung bis 13.35 Uhr und etwa 100 SuS besuchen die Ergänzende Förderung und Betreuung.

 

1.5. Personal

Zu unserem Kollegium gehören  neben der Schulleiterin, der Konrektorin und der Koordinierenden Erzieherin 15 Lehrerinnen und 5 Lehrer, 1 Lehramtsanwärterin, 2 QuereinsteigerInnen, 2 Lehrer ohne volle Lehrbefähigung(LovL), 1 Lehrer für die Muttersprache „Türkisch“, 1 Lebenskunde- u. 2 Religionslehrerinnen,1 Sonderpädagogin, 7 Erzieherinnen u. 1 Erzieher, 3 SozialpädagogInnen.

Die Fächerkombinationen der KollegInnen gewährleisten die fachgerechte Erteilung des Unterrichts nach der Stundentafel. In schulinternen und persönlichen  Fortbildungen erwerben alle KollegInnen zusätzlich didaktisch–methodische Kompetenzen im Hinblick auf die besonderen Bedarfe unserer GrundschülerInnen. Das Durchschnittsalter des Kollegiums liegt bei 47 Jahren. Zugänge als Ersatz für aus Altersgründen ausgeschiedene KollegInnen konnten ausnahmslos konfliktfrei und kompetent durch ein Mentee-MentorInnen-System integriert werden. An der Schule ist eine Vielzahl an weiteren Personen in Kooperation mit verschiedenen Vereinen und Trägern der Jugendhilfe  in verschiedenen Bereichen wie der Gewaltprävention, Gesundheit, des Sportes, der Musik und Kunst und Förderung tätig.

 

1.6.Räumlichkeiten

Neben den 16 Klassenräumen verfügt die Schule über zwei PC – Räume mit 32 Arbeitsplätzen und allen Peripheriegeräten, drei Räume für die Ergänzende Förderung und Betreuung, zwei Räume für die regelfinanzierte Schulstation, einen Musikraum, einen Werkraum und eine kleine Turnhalle, die im Wechsel mit der Nachbarschule genutzt wird. Zwei weitere Sporthallen in der näheren Umgebung müssen außerdem aufgesucht werden, um den Sportunterricht fachgerecht abzudecken.

„Konrads Insel“ beherbergt die Bibliothek, das Elterncafè und die „BrotZeit“( Frühstück und Mittagessen). Weitere Fach- oder Teilungsräume sind nicht vorhanden. Eine Lernwerkstatt ist im Aufbau. Die Lernförderung findet in den Klassenräumen im Anschluss an den Unterricht statt. Das Personalzimmer bietet den KollegInnen einen festen Sitz. Der Schulhof verfügt über eine großzügige Spielanlage und wird ebenfalls von der Nachbarschule genutzt. Die Klassenräume sind mit Medienecken ausgestattet, haben Internetzugang und sind durch ein Intranet  verbunden. Alle Klassenräume sind mit interaktiven Whiteboards ausgestattet. Für die Ergänzende Förderung und Betreuung stehen unweit der Schule in der Schierker Str.44 weitere Räumlichkeiten und ein großzügiges Spielgelände zur Verfügung. Die Enge der Räumlichkeiten ist zurzeit nicht befriedigend.


 

 

1.7.Leitbild

Die Konrad Agahd Schule versteht sich als eine inklusive Schule: „Schule für alle im Kiez“.

Wir wollen Schüler entsprechend ihren Fähigkeiten zu einem Höchstmaß an Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit erziehen. Sie sollen sich in allen relevanten Bereichen, besonders aber in der Schlüsselqualifikation „Neue Medien“ Kompetenzen erarbeiten, die sie in die Lage versetzen, einen eigenbestimmten Lebensweg zu wählen und den Anforderungen der Arbeitswelt von morgen gewachsen zu sein. Besonderer Wert wird auf eine ausgeprägte Sozialkompetenz gelegt, die unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, Religion oder ethnischem Hintergrund ein friedliches, konfliktfreies Miteinander ermöglicht.

Unsere Aufgabe ist es, einen Rahmen zu schaffen, in dem die SchülerInnen optimal gefördert und gefordert werden. Unsere Schule soll ein sicherer Ort sein, an dem sich Schüler und Schülerinnen wohlfühlen und in einem angenehmen Umfeld ihren Schultag verbringen können.

 

1.8. Handlungskonzept- ABC Schulinternes Curriculum/ Konzepte

Das schulinterne Curriculum-SchiC ist das schuleigene pädagogische Handlungskonzept zur Umsetzung von Rahmenlehrplanvorgaben und gleichzeitig die Untermauerung unseres Leitbildes.

Demzufolge ist es das zentrale Element der gemeinsamen Schul-und Unterrichtsentwicklung. Es beinhaltet die schulischen Festlegungen zu Bildung und Erziehung, Aussagen zur fachübergreifenden Kompetenzentwicklung und die fachbezogenen Festlegungen. Es spiegelt somit die Struktur des Rahmenlehrplans in seinen Teilen A, B und C wider.

Zugleich hat es Auswirkungen auf die Personal- und Organisationsentwicklung. (Konzept Personalentwicklung, Konzept Fortbildung, Konzept Prozessarchitektur, Förderung bei Schwierigkeiten im Rechnen)

 


 

 

Aus dem Leitbild ergeben sich unsere Arbeitsschwerpunkte /Handlungsfelder:

Im Nachfolgenden findet sich zuerst eine Auflistung der Handlungsfelder des täglichen Schullebens. Im Anschluss daran werden die Inhalte der Handlungsfelder kurz aufgezeigt. Eine Darstellung der Konkretisierung der Arbeitsschwerpunkte/Handlungsfelder befindet sich in der untenstehenden tabellarischen Übersicht Konkretisierung Teil A.

Eine Verknüpfung zu Teil B - übergreifende Themen sind enthalten, weitere Bezüge sind im  Teil C – fachbezogenes Curriculum und in den Konzepten dargestellt.

 

Teil A Arbeitsschwerpunkte / Handlungsfelder:

  • Schulprofil/Pädagogische Schwerpunkte
  • Umgang mit Heterogenität/Individuelles Lernen/selbstreguliertes Lernen
  • Ganztägiges Lernen
  • Wertschätzung kultureller Identitäten/Mehrsprachigkeit
  • Kooperationspartner/Angebote externer Partner und Partnerinnen
  • Anknüpfung an die Lebenswelt/Förderung der Interessen der Schülerinnen und Schüler/Außerschulische Erfahrungen
  • Formen der Lernberatung/Lern- und Leistungsförderung/Leistungsbewertung

 

Schulprofil/Pädagogische Schwerpunkte

Das Schulprofil steht auf  4 wichtigen Säulen:

  1. Medienbildung
  2. Sprachbildung
  3. Gewaltprävention
  4. Ganztägiges Lernen- EFöB

 


 

 

1.Medienbildung:

Seit September 2001 ist die Konrad-Agahd-Grundschule anerkannte Modellschule für Computer- und Onlinekompetenz. Konsequent stellen wir das Potenzial als anerkannte Modellschule für Computer- und  Onlinekompetenz hervor und binden es  alle anderen Bereiche der Unterrichtsentwicklung ein.

Seit einigen Jahren setzen wir an unserer Schule Computer auf mehreren Gebieten ein.
Da wir in der Konrad-Agahd-Schule computerunterstütztes Lernen schon lange erfolgreich praktizieren, haben wir uns das Ziel gesetzt, diesen Bereich noch wesentlich zu erweitern. Die wichtigsten und für unsere Schule profilbildenden Bereiche unserer Arbeit mit Computern sind: Computerpflichtunterricht, Internetarbeit, Kieler-Lese-Rechtschreibaufbau, Arbeitsgemeinschaften und Förderunterricht in diversen Fächern. Darüber hinaus soll das Medium Computer, welches in unserer Gesellschaft einen immer größeren Raum einnimmt, auch in unserem Unterricht, und zwar in allen Fächern einschließlich der Sprachförderung, eine noch wichtigere Rolle spielen. Hierbei geht es nicht nur um die Anwendungskompetenz für einen Computer und der dazugehörigen Software, sondern auch und verstärkt um die Erschließung des Onlinebereiches und der Onlinekompetenz, sprich des Internets. Beispielsweise beherrschen am Ende der Klassenstufe 6  alle Schüler die grundlegenden PC – Funktionen, können das Internet nutzen und Multimediaprogramme anwenden. In der AG Roberta können Mädchen das Programmieren erlernen. In der AG Musik-PC komponieren die SuS  eigene Musik  am PC.

Das Lernen mit und über Medien ist eine gemeinsame und bedeutsame  Anforderung von Schule und Unterricht in der Mediengesellschaft. Das vollständige Medienkonzept ist unter dem Aspekt Medienbildung  im Curriculum verankert.

 

2.Sprachbildung:

Der hohe Anteil der SuS mit einem Migrationsanteil bedingt zwangsläufig eine Schwerpunktsetzung im Bereich der Sprachbildung. Die Maßnahmen sind im Sprachbildungskonzept nachvollziehbar.

Eine zentrale Rolle spielt hier die Sprach- und Leseförderung, die konsequente Umsetzung des Curriculums „Sprechen und Zuhören“- ein Entwicklungsbedarf der letzten Schulinspektion 2013, die Umsetzung des Aufgabenknackers und die neue Erarbeitung des Instruments der Sprachbildung -“Scaffolding – ein Sprachgerüst in allen Fachbereichen“.

 


 

 

3.Gewaltprävention:

Die SuS sollen gewalt- und angstfrei lernen und leben können. Im Bereich Gewaltprävention arbeiten wir eng mit der regelfinanzierten Schulsozialarbeit zusammen. Mit allen an der Schule Beteiligten entwickelten wir zielführende Handlungskonzepte, um das positive Verhalten der SuS zu stärken, was eine Grundlage für „gesundes Lernen“ an der Schule ermöglicht und den respektvollen und freundlichen Umgang fördert.

Zentrale Maßnahmen sind in den folgenden Konzepten verankert: Schuldistanzkonzept, das Multiprofessionelle Fallteam, Prävention im Team, das Soziale Lernen, der Klassenrat, die Stoppregel u.v.m

 

4.Ganztägiges Lernen

Die Konrad- Agahd- Schule ist eine kleine, überschaubare  Ganztagsgrundschule im offenen Betrieb mit Ergänzender Förderung und Betreuung (EFöB- siehe Konzept der EFöB) in unterschiedlichen Modulen ab 6.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Verlässlich für alle SuS ist sie ab 7.20 Uhr geöffnet, die SuS können kostenfrei an dem Frühstück in Konrads Insel teilnehmen. Nach Unterrichtsschluss können die SuS noch bis 13.35 Uhr die Betreuung im Schulgebäude wahrnehmen.

Die weitere EFöB findet im Schulgebäude oder im schuleigenen Bereich  in der Schierker Straße 44 statt, dazu gehört ein Spielplatz von 1500 qm Größe, der 2006 über das QM Körnerpark mit Mitteln aus dem Fond „Soziale Stadtentwicklung völlig neu gestaltet  wurde. Eine deutliche Verzahnung von Unterricht und Freizeit  zeigt sich in vielfältigen Unterrichts- und Freizeitangeboten, die im Curriculum aufeinander abgestimmt sind. Den PädagogInnen ist es wichtig, dass die SuS die Möglichkeit haben, sich  nach ihren individuellen Bedarfen zu entwickeln und zu entfalten. Eine Vielzahl an Kooperationspartnern unterstützt den Gesamtprozess.

 


 

 

Umgang mit Heterogenität/Individuelles Lernen/selbstreguliertes Lernen

Der Unterricht findet in unserer Schule in festen jahrgangsbezogenen Klassenverbänden statt. Wir achten darauf, dass besonders in den unteren Klassen die Zahl der unterrichtenden LehrerInnen so begrenzt ist, dass jedes Kind seine feste Bezugsperson findet. Uns ist die Heterogenität unserer Schülerschaft sehr bewusst. Das Unterrichten und Lernen fordert in besonderer Weise eine individuelle Förderung durch differenzierende Unterrichts- und Lernformen, bei denen sowohl leistungsstarke als auch leistungsschwache  SchülerInnen gleichermaßen einbezogen werden, Formen des selbstgesteuerten Lernens kommen hierbei zum Tragen.

Konzepte zur direkten Förderung bietet schwerpunktmäßig das JabL-Konzept (Lernen in der Schulanfangsphase), das LRS-Konzept (Behebung von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten), Temporäre Lerngruppen LRS und das neue Konzept zur Begabungsförderung- Lernwerkstatt. Die Projektwochen: Stoppregel,   Förderung der Methodenkompetenz, Lesewoche, fächerübergreifende Themenwoche entsprechen dem selbstregulierten Lernen. Zur indirekten Förderung zählen solche Maßnahmen  wie der Einsatz der Familientherapeutin, die Familienklasse, die Zirkusklasse, YoBEKA, die Ballschule u.v.m. Außerhalb des Unterrichts werden Hausaufgabenhilfe und Lernförderung über Kooperationspartner angeboten.

Im Zuge der Medienkompetenz haben alle 1. bis 4. Klassen eine zusätzliche PC-Unterrichtsstunde in Teilungsgruppen. Die 5. und 6. Klassen haben zwei Stunden PC-Unterricht (WUV) ebenso in Teilungsgruppen in unseren 2 PC- Räumen. Hinzu kommt eine zusätzliche Förderstunde - Soziales Lernen/Klassenrat. Förder-Teilungs- und Sprachstunden nach Bedarfen sind den Klassen zugeordnet. Zusätzliche Stunden für SuS mit besonderen Förderbedarfen sind fest in den Klassen integriert. Zusätzliche LehrerInnen , ErzieherInnen, Schulhelfer, LernbegleiterInnen und SchulsozialassistentInnen unterstützen innerhalb der Klasse.

 

Wertschätzung kultureller Identitäten/Mehrsprachigkeit

An unserer Schule begegnen sich SuS, Eltern und Personal verschiedener Nationalitäten, Religionen und Kulturen. Wichtig ist uns ein respektvoller, friedlicher und höflicher Umgang (Schulordnung) miteinander.

An unserer Schule bietet ein Elterncafé einen wichtigen Ort des multikulturellen Lebens, an dem die unabdingbare Elternarbeit geknüpft ist. Eine feste Elterncafèleiterin steuert gemeinsam mit der GEV, der Schulleitung und den SchulsozialarbeiterInnen eine vertrauensvolle und wirksame Elternarbeit.

Islamischer, evangelischer, katholischer Religionsunterricht und religionsfreier Lebenskundeunterricht darf freiwillig gewählt werden. Der Englisch( Pflicht ab Kl.3)- und Türkischunterricht( freiwillig ab Kl.1-6) fördert die Mehrsprachigkeit. Eine Vernetzung zu europäischen Schulen im abgeschlossenen Comeniusprojekt und der Kontakt zu einer neuseeländischen Schule schaffen vielfältige Begegnungen.

 


 

 

Kooperationspartner/Angebote externer Partner und Partnerinnen

Unsere Schule versteht sich als komplexer Lernort, der starke, kompetente Partner einsetzt. Im sportlichen, kulturellen und musischen Bereich kooperiert die Konrad-Agahd-Grundschule mit unterschiedlichen Partnern im Kiez und außerhalb des Kiezes, um den individuellen Bedarfen und Begabungen der SchülerInnen mit verschiedenen Angeboten gerecht zu werden. Im Hinblick auf die Schullaufbahn sind Kitas, Oberschulen und Träger der Jugendhilfe wichtige Partner. Ein Tridem (Konrektorin, Koordinierende Erzieherin, Schulsozialarbeiter) bilden sich zu dem Thema „Übergänge“ permanent weiter und steuern die Maßnahmen. Die Schulsozialarbeit ist über den Schulträger regelfinanziert.

Die zusätzlichen Angebote werden auch über die Programme: PKB, Bonus (Zielvereinbarung und Evaluation) und Verfügungsfond finanziert. Konzept Kommunikation und Kooperation

 

Anknüpfung an die Lebenswelt/Förderung der Interessen der Schülerinnen und Schüler/Außerschulische Erfahrungen

Mit vielfältigen Angeboten in und außerhalb des Unterrichts versetzen wir die SuS in die Lage ihr erworbenes Wissen zu übertragen, zu reflektieren und zu erweitern. Möglichkeiten dazu bieten selbstverständlich regelmäßige Klassenfahrten, Wandertage, Ausflüge in Museen, Theater, Gartenarbeitsschule usw. Die Arbeitsgemeinschaften (AG-Konzepte) bieten ein breites Angebot. Die SchülerInnen sind begeisterte TeilnehmerInnen an Wettbewerben, in denen sie Ihre erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen unter Beweis stellen können.

Auch schulinterne Aktivitäten, Schulfeste, Schülerversammlungen, Sportfeste (Bundesjugendspiele), Sponsorenläufe, Basketball-, Fuß-und Völkerballturniere,  Vorlesewettbewerbe ect. lassen eine positive Anerkennung der Leistungen der SchülerInnen deutlich werden.

 


 

 

Formen der Lernberatung/Lern- und Leistungsförderung/Leistungsbewertung

Das Elternhaus und die Schule sind verantwortliche Partner für die Förderung und Forderung eines jeden Kindes. Die Elternarbeit gliedert sich deshalb in vier Bereiche: Information, Kommunikation, Kooperation und Beratung

 

Information

Der gegenseitige Informationsaustausch zwischen Schule und Elternhaus ist unbedingt notwendig für eine gelingende Partnerschaft. Die Schule und ihre LehrerInnen informieren die Eltern über Leistungsstände, Förderung, Forderung und Verhalten des Kindes. Dies erfolgt nicht nur an den regelmäßig stattfindenden Elternabenden und Elternsprechtagen, sondern auch im Bedarfsfall über Mitteilungen im Hausaufgabenheft/ Postmappe, Telefonate oder persönliche Gespräche in der Schule. Die Eltern wiederum geben Rückmeldung und informieren die Lehrkräfte hinsichtlich relevanter Belange ihres Kindes.

Die Schule informiert über wichtige Termine, Veranstaltungen und Ereignisse über Briefe im Hausaufgabenheft/Postmappe eines jeden Kindes. Die Elternschaft wird zudem regelmäßig über die Gesamtelternvertretung von der Schulleitung informiert. Auch Informationen zur Leistungsbewertung und Aspekte des Schullebens werden an Elternabenden oder durch Elternbriefe kommuniziert. Die Homepage halten allgemeine Informationen und Dokumentationen des Schullebens bereit. Eltern der SchulanfängerInnen werden zusätzlich durch das neue Entwicklungsvorhaben Elternhaus und Schule stärker eingebunden, um den Schulstart zu erleichtern.

 

Kommunikation

Die Grundlage für einen gelingenden Informationsaustausch ist eine gelingende Kommunikation. Die Gesprächskultur ist deshalb freundlich, wertschätzend, partnerschaftlich und respektvoll. Die Kommunikation sollte stets auf direktem Wege erfolgen, um eventuellen Missverständnissen vorzubeugen. Zudem wird Wert darauf gelegt, sich auf gleicher Augenhöhe zu begegnen und das Kind in den Mittelpunkt des Interesses zu stellen.

Der alltägliche Austausch findet über das Hausaufgabenheft des Kindes statt. Dort können LehrerInnen/ErzieherInnen und Eltern direkt kommunizieren und so ihre Interessen und Informationen austauschen und Gesprächstermine vereinbaren. Durch die Verpflichtung von Eltern und LehrerInnen zur regelmäßigen Einsicht des Hausaufgabenheftes ist dieses ein verlässliches Instrument der Kommunikation. Ein informeller Austausch zwischen Eltern und LehrerInnen  findet bei unseren vielen gemeinsamen Festen und Feiern Gelegenheit und fördert die Erziehungspartnerschaft. Gern suchen die PädagogInnen die Familien zu Hause auf.

Zur Unterstützung der Kommunikation zwischen Eltern und LehrerInnen verfügen wir über zu Mediatoren ausgebildete KollegInnen/ SchulsozialarbeiterInnen. Bei Bedarf werden DolmetscherInnen zur Verfügung gestellt. Unter anderem stehen KollegInnen verschiedener Nationalitäten aus unserem Kollegium zur Verfügung, die diese Aufgabe gerne übernehmen. Sprachbarrieren können so zum Wohle des Kindes abgebaut werden.

 


 

 

Kooperation

Die Kooperation zwischen Elternhaus und Schule betrifft viele Bereiche des Schullebens. Die Elternmitarbeit wird wie oben erwähnt besonders gefördert. Wir wünschen ausdrücklich, dass sich die Eltern aktiv am Schulleben beteiligen. Möglichkeiten sind: Schulfrühstück, Mahlzeit, Gestalten von Festen und Feiern (z.B. Basteltage, Karneval, Weihnachtsfeiern, Laternenumzüge, Einschulung, Spiel-und Sportfest,...), Beaufsichtigung von Kleingruppen- Deutschkurs für Eltern, Eltern als Experten, Begleitung und Hilfe bei Projekten, Wanderungen und Unterrichtsgängen, Gestaltung /Renovierung der Klassenzimmer u.v.m.

 

Beratung

Die Schule hat in Erziehungsfragen eine beratende Funktion. Neben Gesprächen mit den LehrerInnen, können Eltern und SchülerInnen auch Unterstützung bei den SchulsozialarbeiterInnen von „tandem btl“ erhalten. Hierbei wird über mögliche unterstützende Maßnahmen wie etwa Lernförderung, Ergotherapie o.ä. beraten. Zudem berät das SIBUZ (Schulpsychologische Unterstützungs-und Beratungszentrum) Pädagogen, Eltern und SchülerInnen, um Kindern eine erfolgreiche Mitarbeit an unserer Schule zu ermöglichen. Das SIBUZ kann auch außerschulische Hilfestellungen leisten oder vermitteln.

Ergänzend sind Kommunikations- und Kooperationswege, die unabdingbar für eine gute Schulkultur und ein gutes Schulklima sind, mit SchülerInnen, LehrerInnen und ErzieherInnen und Kooperationspartnern  im Konzept Kommunikation und Kooperation dargestellt. Die Schulleiterin ist hierfür Motor.

Um die Leistungsberatung zielgerichtet zu leitsen wenden die LehrerInnen verschiedene Diagnoseverfahren an, um genaue Auskünfte zu Leistungen und erforderliche Maßnahmen zu geben und zu installieren, Diagnostikverfahren ermitteln bspw. Rechenschwächen( im Aufbau) oder Lese-Rechtschreibschwächen. ( Konzept LRS) Auch an dem schulübergreifende Vera Test nehmen wir teil und ziehen Konsequenzen.

Um die Ergebnisse in den Veratests  künftig weiter zu steigern, legen wir besonderen Wert darauf, die Qualität ständig zu prüfen, Konzepte zu überarbeiten und entsprechende Maßnahmen zu erweitern oder zu ergänzen:

Deutsch:

  • konsequente Umsetzung des Sprachbildungskonzeptes der Überarbeitung
  • Erstellung des Schulinternen Curriculums ABC
  • Gesonderte Erstellung eines Curriculums „Sprechen und Zuhören“
  • Schulinterne Fortbildungen
  • Anwendung des Testverfahrens HSP jährlich zum Schuljahresende
  • Erarbeitung eines LRS –Konzeptes( Leserechtschreibschwierigkeiten)
  • Einteilung von temporären Lerngruppen zur Behebung der Defizite
  • Einsatz der computergestützten Programme zur Behebung der LRS ( siehe Medienkonzept ), Einsatz von Tablets
  • Einbeziehung der Lernfördermöglichkeiten über BuT
  • Umsetzung des Konzeptes für „Konrads Insel“- Schülerbibliothek und damit Einbeziehung der Elternarbeit (Lipreleo)
  • Themenabend für Eltern ( LRS, Förderung der Leseförderung)
  • Einführung des „Scaffolding – ein Sprachgerüst im Fachunterricht“

 

Mathematik:

  • Ausbildung von zwei Lehrkräften zu Behebung von Rechenschwierigkeiten
  • Schulinterne Fortbildungen
  • Fortbildungen in Koop. mit anderen Schule und Kitas zur Prävention
  • bei Bedarf Anwendung des Testverfahrens
  • Einteilung von temporären Lerngruppen zur Behebung der Defizite
  • Einsatz der computergestützten Programme zur Behebung der Dyskalkulie (siehe Medienkonzept)
  • individuelle Förderung – Förderplanung- temporäre Lerngruppen- und Teilnahme am Unterricht der niederen oder höheren Klassen

 


 

 

Testverfahren für Schulanfänger

Die schulärztlichen Untersuchungen zeigten deutliche Defizite in den Basiskompetenzen bei 30% unserer SchulanfängerInnen. Bei der Durchführung der LauBe-Tests (Konzept JabL) und aus den Beobachtungen der unterrichtenden LehrerInnen zeigten sich größere Defizite als aus den schulärztlichen Untersuchungen hervorgingen. Wir stellten fest, dass 60% der SchulanfängerInnen  in verschiedenen Bereichen besondere Förderbedarfe aufweisen.

Durchschnittlich verweilen ca. 15 % der Kinder in der Schulanfangsphase, so war es ihnen möglich, ihre Defizite zu verringern. Wiederholer in den oberen Klassen werden vermieden, um die soziale Anbindung in den Klassen zu erhalten.

 

Konsequenzen:

  • Einrichtung von temporären Lerngruppen
  • Einsatz von mindestens 5 Förderstunden parallel oder additiv
  • Einsatz der ErzieherIn in bis zu 9 Stunden in der Klasse 1 /2 und Kasse 3
  • Erstellen von Förderplänen
  • Zusammenarbeit mit dem SIBUZ- Überprüfungen von Förderbedarfen und Festlegung von Maßnahmen in Zusammenarbeit mit BeratungslehrerInnen, KlassenlehrerInnen und Eltern
  • Einbeziehung des Schulpsychologischen Dienstes und der Jugendhilfe
  • Einberufung von Schulhilfekonferenzen
  • jährlicher HSP- Test ab Ende 2016/17
  • Einsatz der computergestützten Übungsprogramme (siehe Medienkonzept)
  • Umsetzung des JabL- Konzeptes- siehe „Individuelle Förderplanung“
  • Lernförderung über BuT (Konzept Lernförderung)
  • Einrichtung einer Lernwerkstatt ab dem Schuljahr 18/19 (Konzept Lernwerkstatt)

 

Förderung der rum./bulgar. Kinder, Flüchtlingskinder

Seit dem Schuljahr 2010/11 verzeichnen wir einen kontinuierlichen Zuwachs von Kindern bulg. /rumän. Herkunft in allen Altersstufen ( insgesamt 30 Kinder ). Größtenteils besuchten sie in ihrem Herkunftsland nur sporadisch die Schule, sodass kaum Kenntnisse in mathematischen oder sprachlichen Bereichen vorliegen. Die deutsche Sprache ist für sie eine Fremdsprache. Teilweise geben wir die Kinder in sogenannte  Willkommensklassen-Temporäre Lerngruppen an andere Schulen ab, dort erlernen sie ausschließlich die deutsche Sprache in längstens 32 Wochen. Dann werden sie wieder in die Regelklassen integriert. Die Lernvoraussetzungen sind äußerst ungünstig, eine Verständigung mit den Eltern ist kaum möglich. Neben binnendifferenziertem Unterricht in der Klassengemeinschaft erhalten diese Kinder zusätzlichen Förderunterricht integrativ oder bei Bedarf additiv. Zusätzlich regen wir Eltern an Sprachkurse zu besuchen.

Ab dem Schuljahr 2018/19 lehren Eltern - Eltern die deutsche Sprache zweimal wöchentlich im Elterncafe. Konzept Elterncafe

Ziel :

  • Erlernen der deutschen Sprache und Ansätze der Schriftsprache
  • Erwerb grundlegender  Fähigkeiten und Fertigkeiten, die zum erfolgreichen Lernen ihrer Kinder innerhalb der Klassengemeinschaft führen

 


 

 

Teil B - übergreifende Themen

Zusammenstellung nach „Rahmenlehrplan für die Jahrgangsstufen 1-10 Berlin/Brandenburg“, Teil B, S. 3

Zusammengefasst befähigt die Auseinandersetzung mit den übergreifenden Themen Schülerinnen und Schüler

  • - zur gesellschaftlichen Partizipation
  • - zu einem eigenen, selbstbestimmten Leben
  • - zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen
  • - zur persönlichen Lebensgestaltung

übergreifende Themen:

  • Berufs- und Studienorientierung
  • Bildung von Akzeptanz von Vielfalt
  • Demokratiebildung
  • Europabildung in der Schule
  • Gesundheitsförderung
  • Gewaltprävention
  • Gleichstellung und Gleichberechtigung der Geschlechter
  • Interkulturelle Bildung und Erziehung
  • Kulturelle Bildung
  • Mobilitätsbildung und Verkehrserziehung
  • Nachhaltige Entwicklung / Lernen in globalen Zusammenhängen
  • Verbraucherbildung

 

Teil C – fachbezogenes Curriculum

Hier stellen sich für das jeweilige Fach anzustrebende Kompetenzen sowie Themen und Inhalte dar. Auf den erarbeiteten Übersichten Teil C- fachbezogenes Curriculum werden auch   fachübergreifende und fächerverbindende Bezüge und Inhalte aufgeführt. In der Jahrespartitur findet man Abstimmungen und Bezüge zu den Fächern im Jahresverlauf, die sukzessive nach der Erprobung überprüft und angepasst werden. Die fachliche Kooperation ist dabei ebenso von großer Bedeutung wie fachübergreifende Absprachen und Vereinbarungen, die in den Fachkonferenzen abgestimmt werden- Konzept Fachkonferenz.