Schritt 4: Durchführung der Fortbildungsveranstaltung

Alle Kolleginnen und Kollegen sind für die Fortbildungsbeantragung ( entsprechendes Formular ) und für die Dokumentation ihrer Fortbildungsnachweise bei der Schulleitung selbst verantwortlich.

 

Schritt 5: Anwendung in der Praxis

Informationen, Inhalte, Anregungen und evtl. Material werden dem Gesamtkollegium in den anstehenden Gremiensitzungen mitgeteilt, besondere Angeote werden per Mail durch die Schulleitung an das Kollegium gesendet.

Die Erprobung und Umsetzung erfolgt im kollegialen Austausch.

 

Schritt 6: Evaluation der Fortbildungsplanung

Sie orientiert sich an den jeweils für 1 Schuljahr definierten  Zielen der Planung, wird möglichst breit diskutiert, dient zur Optimierung der weiteren Planung  und fragt deshalb danach:

  • Ist der Bedarf der Schule gemessen am Jahresplan getroffen?
  • Sind die Jahresziele erreicht?
  • Haben die Ressourcen (Zeit, Personen, Mittel) ausgereicht?
  • War das Verfahren transparent und effizient?
  • Sind Kommunikations- und Entscheidungswege klar und akzeptiert?

 

Auch die Fortbildungskonzeption regelmäßig überdacht.

Es gilt zu überprüfen, welche Grundsätze der schulischen Fortbildungsplanung sich bewähren und welche verändert / verbessert werden müssen.

 

Zuständigkeiten der Beteiligten

 

1. Schulleitung

... hat dafür Sorge zu tragen, dass

  • das Kollegium von Fortbildungsmöglichkeiten erfährt und Gelegenheit erhält, an Fortbildungen teilzunehmen
  • die Ergebnisse von Fortbildungen in der Schule bekannt gemacht werden
  • die Anwendung des Neuen in der Unterrichtspraxis gefördert wird
  • die Aufgaben der Fortbildungsplanung wahrgenommen werden
  • Kolleg/innen über die Fortbildungsveranstaltung in den entsprechenden Gremien berichten

 

 2. FachkonferenzleiterInnen

... hat dafür Sorge zu tragen, dass

  • Fortbildungsangebote gesammelt und ausgewertet werden
  • das Kollegium (L und Erz.) über diese Angebote informiert wird
  • Besprechungstermine zur Vorbereitung und Auswertung geplant werden
  • der Abstimmungsprozess koordiniert wird
  • Fortbildungsveranstaltungen organisiert werden
  • eine jährliche Fortbildungsübersicht erstellt wird
  • die Teilnehmer/innen Gelegenheit erhalten, über ihre Veranstaltung das Kollegium zu informieren
  • eine Kooperation mit der regionalen Fortbildung zustande kommt
  • die Fortbildungsarbeit der Schule begleitet und fortgeschrieben wird
  • die Fortbildungsarbeit dokumentiert wird

 

Konkrete Aufgaben sind:

  • Ziele für die durchzuführenden Fortbildungen formulieren
  • Abstimmung mit dem Schuljahresplan
  • Festlegung von Verantwortlichkeiten für die Umsetzung der einzelnen Fortbildungsmaßnahmen
  • Einbeziehung der Eltern, ev. auch Schülerinnen und Schüler
  • Überprüfung der Fortbildungsplanung

 

Themen , die besonders in den Fokus genommen werden

  • Förderung der Lesekompetenz : HSP, Tandemlesen, Aufgabenknacker, Antolin
  • Curriculum Sprechen und Zuhören
  • ABC Curriculum – Implementierung – Umsetzung
  • Sprachbildung
  • Medienbildung
  • Diagnostik- individualisiertes Lernen
  • Ausbildung von MultiplikatorInnen: LRS und Rechenschwäche, Sprachbildung
  • Aufbau einer Lernwerkstatt
  • Qualifizierung in der Durchsetzung des „buddY“- Konzeptes
  • LehrerInnengesundheit
  • Stille-und Achtsamkeit- Lärmreduzierung