Konzept: Fortbildung

Eine systematische Fortbildungsplanung ist für die Konrad-Agahd-Grundschule ein notwendiges Instrument der Qualitätsverbesserung und -sicherung. Die Erweiterte Schulleitung hat das Konzept erarbeitet.

 

Grundsätze unserer Fortbildungsplanung

  • Die Fortbildungsplanung stützt die Schulprogrammarbeit, schafft Planungskontinuität und trägt zur Verwirklichung und Umsetzung des Schulprogramms bei.
  • Sie ist darüber hinaus bei der Entwicklung und Organisation neuer Arbeitsfelder für die schulische Arbeit von hohem Nutzen.
  • Die Fortbildungsplanung - als Daueraufgabe - impliziert die Planung und Koordinierung unserer schulischen Fortbildungsaktivitäten.
  • Es werden jährlich die fachlichen Interessen, Kompetenzen und Fähigkeiten des Kollegiums thematisiert und unter dem Aspekt der Fortbildung zusammengefasst. (siehe Anlage – Erfassung der Fortbildung)
  • Sie ermöglicht dem Kollegium Transparenz über anstehende bzw. wahrgenommene Fortbildungen und die Ressourcen der Kolleginnen und Kollegen.
  • Alle Kolleginnen und Kollegen sind aufgefordert, sich regelmäßig fortzubilden, um die Unterrichts- und Erziehungszeit in fachlicher, didaktischer und methodischer Hinsicht zeitgemäß planen und durchführen zu können.
  • Die Inhalte der Fortbildungsveranstaltungen werden in den unterschiedlichen Konferenzen (DB, GK, FK) kommuniziert und diskutiert.
  • Fortgebildete wirken als MultiplikatorInnen in den Fachkonferenzen.
  • Eltern wird die Möglichkeit gegeben, an den Fortbildungen teilzunehmen

 

Phasen unserer Fortbildungsplanung

 

 

 Schritt 1 – 3:

  • Ermittlung des Fortbildungsbedarfs
  • Vereinbarung zur Fortbildungsplanung
  • Konkrete Planung von Fortbildungsangeboten

 

Zu Beginn eines Schuljahrs wird der Fortbildungsbedarf anhand unserer Schulentwicklungsvorhaben ermittelt. Vereinbarungen gibt es zu Thema, Art, Umfang, Ort der Fortbildungsveranstaltungen und Personen, die diese Veranstaltungen besuchen. Bis zu den Herbstferien sollte die Fortbildungsplanung in den Fachkonferenzen festgelegt werden.

Drei Kategorien gelten: SchiLF( Schulinterne Fortbildungen, Thematik entsprechend der Schulentwicklungsvorhaben des Schuljahres durch die regionale Fortbildung und individuelle Fortbildungsbesuche.

 

Wir wählen unsere Fortbildungen aus:

  1. Auf Vorschlag der ESL / Steuergruppe werden in der letzten GK des Schuljahres Entwicklungsziele für das neue Schuljahr benannt und gemeinsam abgestimmt.
  2. Den Fragebogen zur Fortbildungsplanung füllt jeder des Kollegiums aus.
  3. Die Fachkonferenzen beschreiben die Fortbildungswünsche für das neue Schuljahr.
  4. Die Fachkonferenzen entscheiden, ob die Wünsche in SchiLF, mit der regionalen Fortbildung oder durch externe Anbieter abgedeckt werden sollen.
  5. Die Wunschliste wird an die ESL / Steuerungsgruppe weitergeleitet.

In der ersten GK des neuen Schuljahres werden die Rahmenbedingungen für die Fortbildungen abgestimmt und möglichst schon im Jahresplan verankert

 

Beachtung der Leitfragen für die Fortbildungsplanung.

  1. In welchen für unsere Schule bedeutsamen Bereichen / Arbeitsfeldern / Projekten /Themen / Verfahren wollen wir uns fortentwickeln?
  2. Welche Kompetenzen und Voraussetzungen sind an der Schule bereits vorhanden und welche zusätzlichen Kenntnisse/Fähigkeiten/Strategien/Methoden benötigen wir, um die genannten Aufgaben zu bewältigen?
  3. Welche zeitlichen / finanziellen / personellen Ressourcen sollen im Schuljahr dafür aufgewendet werden?
  4. Welche Fortbildungen können / sollen schulintern / extern bearbeitet werden?
  5. Wie können Fortbildungsergebnisse in der Schule multipliziert und effektiv umgesetzt werden / Welche Formen des Transfers sind vorgesehen?
  6.    Wie wird für die Nachhaltigkeit der Fortbildung gesorgt?
  7.    Welche zeitlichen und finanziellen Ressourcen stehen zur Verfügung? Welche Vereinbarungen können wir treffen, um die zusätzliche Belastung für alle Beteiligten in Grenzen zu halten?
  8. Wie können wir ein hohes Maß an professioneller Fortbildung mit einem Minimum an Unterrichtsausfall verknüpfen / kompensieren?
  9. Wie gehen wir mit individuellen Fortbildungswünschen um?